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Sozialversicherungen Grenzüberschreitend: EU-Formular A1

A1= EU-Formular, mit welchem belegt wird, dass man (meist) im Herkunftsland die Sozialversicherung abrechnet.

Ab ab 1.1.2019 gibt es strenge Kontrollen, ob die Sozialversicherung wirklich abgerechnet wird. Dies geschieht auch im Kampfe gegen die grenzüberschreitende Schwarzarbeiten.

Nach dem europäischen Koordiantionsrecht der EU-, EFTA-Länder und der Schweiz wird die Sozialversicherung lediglich in einem Lande abgerechnet  bei grenzüberschreitender Tätigkeit; manchmal ist dies recht aufwändig festzustellen.


Neu kontrollieren nun vor allem die Länder Deutschland, Frankreich und Oesterreich das Vorhandensein des Formulars bei Personen, die im betreffenden Land arbeiten, sei es unter anderem in der Form von:

  • Koordinationsmeeeting in einem Unternehmen
  • Teilnahme an einer Sitzung
  • Besuch einer Fachmesse
  • Halten eines Vortrages oder eines Seminars


EU-, EFTA- oder CH-Personen, die in zwei EU-Ländern arbeiten unterliegen sozialversicherungsrechtlich dem europäischen Koordinationsrecht.

Bei Unsicherheiten, in welchem Staat Ihre Mitarbeiter oder Ihre Mitarbeiterinnen, die in zwei Staaten arbeiten (auch wenn zum Beispiel der Lohn nur in einem Staat bezahlt wird) sozialversicherungspflichtig sind unterstützen wir Sie. Ebenso bei  der Beschaffung des A1- Formulars für Tätigkeiten im Ausland.

Wir verfügen über langjährige Erfahrung im A1-Formularbereich bei Musikern und Musikerinnen mit internationalen Auftritten.


Bei den alten Sozialversicherungsabkommen der Schweiz, d.h. beim nichteuropäischen Koordinationsrecht wird die Sozialversicherung meist in jedem Land abgerechnet (hier gilt keine Regel ohne Ausnahme). Bei vertragslosen Zustände, das heisst die Schweiz hat kein Sozialversicherungsabkommen, kann es gut passieren, dass diese in zwei Staaten gleichzeitig abgerechnet wird.

Unternehmenssteuer Reform

Mit der nun nochmals zur Abstimmung kommenden Unternehmenssteuerreform, die voraussichtlich am 1. Januar 2019 oder 1. Januar 2020 eingeführt wird, wird die steuerliche Privilegierung von Domizil- und Holdinggesellschaften steuerlich definierten Gesellschaftstypen gestrichen.